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seit 01.01.2006

Nr. 221 Trachtenpaar
Nr. 218 Früchtemädchen
Nr. 209 Wilderer
Nr. 213 Nachwächter Georg
Nr. 225 Jäger
Nr. 201 Blumenmädchen
Nr. 222 Jegerpaar
Nr. 219 Kellermeister
Nr. 224 Schäffler
Nr. 223 Schöne Münchnerin
Nr. 226 Bergsteiger
Nr. 220 Rosenmädchen
Nr. 212 Arzt
Nr. 215 Bäcker
Nr. 202 Feuerwehrmann
Nr. 211 Gänselieschen
Nr. 208 Rechtsanwalt
Nr. 207 Koch
Nr. 204 Metzger
Nr. 213 Nachtwächter Georg (gebeizt)
Nr. 203 Hausfrau
Nr. 206 Schneider
Nr. 205 Schornsteinfeger
Nr. 216 Schuster
Nr. 217 Schreiner / Zimmerer
Nr. 210 Apotheker
Nr. 214 Wirt

Profane Figuren

 

 

Profane Figuren haben Motive aus dem Alltagsleben der Menschen zum Inhalt. 

Profan (v. Lat. profanare = entweihen, profanus = ungeweiht, unheilig) bezeichnet eigentlich Objekte oder Handlungen, die nicht im Zusammenhang mit einer Religion, Glauben oder Kult stehen.

In unserem Sortiment finden Sie Rosenmädchen, Trachtenpaar, Kellermeister, Schöne Münchnerin, Jeger, Bergsteiger, Schäffler u.s.w. ...

 Skulpturen von reizvollen Qualität!

 

Schäffler 

Die Entstehung des Schäfflertanzes datiert vom Jahre 1517.

In Jahren 1463, 1515, und 1517 herrschte die Pest in München. Im Jahre 1643 trat die selbe noch nochmals auf und raste die in Verhältnisse zu damaligen Bevölkerung ungeheuere Zahl von 15000 Menschen weg. Es waren damals in München nur zwei Tore offen: das Neuhauser und Isartor. Niemand dürfte ohne Vorweisung der Gesundheitspässe und genaueste Untersuchung in die Stradt herein. Das Geld wurde mit Essig gewaschen, angekommene Briefe geräuchert. Alles schwäbte in furchtbarer Todesangst , alle Häuser und Läden waren geschlossen. Außer den Totengräbern und Pesträucherern wurde niemand auf der Strasse gesehen. Selbst nach dem Verschwinden der Pest wagte sich lange Zeit niemand aus dem Hause. Es musste schnell ein entgegengesetztes Mittel gefunden werden. Ein einsichtsvoller Bürger ( er gehörte zu der Zunft der Schäffler ) geriet auf die Gedanken, die Leute durch ein lustiges Schauspiel aufzuheitern. Auf seine Anregung kammen mehrere Schäffler auf die Strasse. Während die Bürger vom Pest und Elend bleich und abgemagert in peinlicher Furcht noch immer in verschlossenen Stuben saßen, erscholl eines Tages auf einmal fröhlich Musik in den Strassen. Alles eilte an die schon lange nicht geöffneten Fenster und siehe die Schäffler zogen in aufgeputzten Scharen und mit grünbelaubten Reifen einen Rundtanz aufführten!

Alles strömte aus den halb ausgestorbenen Häusern und manche von denen der eine den anderen längst tot glaubte, trafen sich...

 

Preisliste (PDF)

 

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